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Ferdinand Hamacher


Als Ferdinand Hamacher 1843 aus der Schule kam und von Monheim, seinem Geburtsort, zu einem Meister als Schreiner nach Solingen-Wald in die Lehre gegeben wurde, ahnte der arbeitsfreudige Junge nicht, als 29jähriger im Jahre 1858 eine Möbelfirma zu gründen.

Sein Meister wanderte nach Amerika aus und überließ dem zuverlässigen und zielstrebigen Ferdinand den kleinen Handwerksbetrieb in den Räumen der früheren Kapelle der Abtei Deutz in der Heukämpchenstraße in Wald.

Mit einem, manchmal auch zwei Gehilfen, stellte Ferdinand Möbelstücke von Grund auf her. Er hatte damit die älteste Möbel-"Fabrik" des bergischen Landes errichtet.

Ferdinand Hamacher Söhne

Als seine beiden Söhne Walter (geb. 1870) und Carl (geb. 1873) beim Vater in die Lehre kamen, waren es schon acht Handwerker, die am Aufschwung der Firma beteiligt waren.


In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtete man ein besonderes Lagergebäude mit zwei Schaufenstern, in denen die an Möbel interessierten Solinger gediegene Wertarbeit bewundern konnten. 1897 übernahmen die Söhne das Geschäft. Als Walter 1906 starb, war Carl der alleinige Inhaber, unter dessen weitsichtiger Leitung 1908 nach Niederlegung der "Kapelle" ein riesiger moderner Geschäftsbau entstand.



Filiale Kirchstraße 10

Carls Tochter Grete heiratete den Fabrikanten Willy Schmachtenberg, so dass die sich stets aufwärts entwickelnde Firma im Familienbesitz blieb.

Dieser Ehe entspross ein Zwillingspaar, von dem Karl die Geschicke der Firma weiterlenkte. Unter seiner Leitung konnte 1956 in Solingen eine Filiale errichtet werden.



Schmachtenberg & Türck


Gleichzeitig mit dem hundertjährigen Bestehen konnte die Familie das fünfzigjährige Jubiläum der Walder Werkzeugfabrik Schmachtenberg & Türck feiern, welche von Robert Schmachtenberg sen. gegründet wurde.

Die Inhaber waren Willy Schmachtenberg, welcher als Seniorchef beiden Firmen vorstand, und seine Zwillingssöhne Karl und Robert. Letzterer leitete das Zweigwerk in Uersfeld/Eifel.


Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Wolfgang Jordan Kleines Werkzeugmuseum